Legendäre Interviews: Die Wutrede von Thomas Doll

Wir schreiben den 23.04.2008, eine ganz normale Pressekonferenz wird abgehalten, vor dem Freitagsspiel Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt. Da kriegt aufeinmal der Thomas die Dollwut.

Nachdem die Medien Kritik an Doll übten und auf seinen Rauswurf spekulierten, platze ihm ordentlich der Kragen und er holte zum verbalen Rundumschlag aus. Sätze wie:

„Mich permanent an die Wand zu nageln, mich hinzustellen als jemanden, der hier nichts auf die Beine gestellt hat, das ist so was von respektlos“

oder

„Wir haben den Europapokal erreicht. Es ist gar nicht so lange her, da hätten noch alle gesagt, das ist fantastisch, das ist genau der richtige Trainer. Vor 13 Monaten ging uns doch allen hier noch der Arsch auf Grundeis.“

und der wohl legendärste Satz von Doll

„Jetzt auch noch auf meine Spieler loszugehen, ist eine absolute Frechheit. Die sollen jetzt die Kohlen aus dem Feuer holen. Da lache ich mir den Arsch ab.“

,sprudelten aus ihm heraus.

Wenig später zum Ende der Saison bot der ehemalige Nationalspieler dann dem BVB, der die Saison als 13. beendete, seinen Rücktritt an. Die Verantwortlichen aus Dortmund nahmen diesen an und verpflichteten daraufhin Jürgen Klopp…

Vielleicht hätte Thomas ja als Make-up-Modell größere Chancen, denn mit dem Trainer sein, hat es wenig später in der Türkei auch nicht so recht geklappt.

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