Torjäger zu verkaufen

Von Ailton hört man ja in letzter Zeit wieder einiges. Aber dass der gute Mann so arm ist, das hätte selbst ich nicht vermutet.

Nun gut, das Moppelchen hat ja auch schon seinen X5 übers Internet verkauft – da war diese Auktion eigentlich das unausweichliche Resultat. Ailton verkauft also seine Torjägerkanone aus 2004, als er bei Werder Bremen noch sämtliche Abwehrspieler der Bundesliga zum Weinen brachte – heute tut das ja mittlerweile nur noch sein Hausarzt in Zürich.

 

Verkäufer ist Werner Helleckes, seines Zeichens ehemaliger Berater von Ailton, der noch angebliche Restschulden Ailtons auf diese Art und Weise eintreiben möchte. Für gut 25.000€ kann man das Ding also in seinen möglicherweise noch leeren Trophäenschrank platzieren.
Ich allerdings werde hier nicht mitbieten. Der goldene Fussball für den besten Spieler des Jahres 2004 finde ich viel interessanter – das Ding soll angeblich auch noch verscherbelt werden. Den kann ich dann neben das Abbild meines Gemächts in Gold stellen – das macht jede Menge Eindruck bei Gästen.

Unglaublich: Vom Profi zur Memme!

Aachen ist für mich Geschichte!
Darf ein Fußballprofi sensibel sein? Darf er eingeschnappt sein, wenn er beschimpft, ausgepfiffen und von der Presse zerrissen wird? Nein, das darf er nicht. Er hat sich das Leben als Fußballprofi ausgesucht und muss somit all dem gewachsen sein. Schon vor einigen Monaten wurde Timothee Atouba von den eigenen Fans gnadenlos für seine schwache Leistung ausgepfiffen. Das Resultat: Eine Entgleisung der anderen Art – er ließ sich beleidigt auswechseln und bedankte sich bei den Fans in Stefan-Effenberg-Manier. Die Sache ist nun „gegessen“ – Timmi tanzt wieder. Aber sein Mädchenhaftes Benehmen bleibt in Erinnerung.

Letztes Wochenende, Tatort Bundesliga. Hamit Altintop und Jan Schlaudraff werden von eigenen Fans ausgepfiffen und beschimpft. Grund? Sie wechseln zum FC Bayern München – eigentlich nachvollziehbar, die Pfiffe.
Das große Geld winkt und der internationale Wettbewerb lockt (auf jeden Fall bei Schlaudraff)! Altintop macht bei seiner Auswechslung obszöne Gesten und fühlt sich Missverstanden. Jan Schlaudraff schießt ein Tor, doch jubelt nicht, sondern ärgert sich über sich selbst: „Hätte ich doch lieber daneben geschossen.“ Das Kapitel Aachen scheint bei ihm abgeschlossen zu sein.

Ist das in Ordnung? Nein ist es nicht. Man kann als Profi doch nicht anfangen zu heulen, nur weil die Fans einen auspfeifen. Den Grund haben sie selbst geliefert. Zum FC Bayern wechseln – unglaublich!

Die beiden werden enden wie einst Tobias Rau, Michael Wiesinger oder Vahid Hashemian. 1-2 Jahre die dicke Kohle kassieren und dann zurück zu einem mittelklassigen Verein. Aber „rumflennen“ ist nicht drin Jungs, nicht weil ihr Pfiffe erntet. Ihr könnt flennen, wenn ihr brutal von hinten umgegrätscht werdet.

Freunde der Sonne, so wird das nichts – reißt euch zusammen, im Sommer seid ihr weg und werdet nur noch 1 mal pro Saison ausgepfiffen – dafür habt ihr dann aber auch einen Porsche mehr vor der Villa stehen. Das hat doch auch was – ihr Spacken!

Die ätzendsten Spieler der Bundesliga

Ihr seid doch alle zum Kotzen!
Wir haben mal eine kleine Liste der ätzendsten Spieler der Bundesliga zusammengestellt. Kriterien waren Aussehen, Benehmen und Penisgröße! Sollte ich einen vergessen haben, bitte meldet euch, damit die Liste vollständig wird 🙂
Lincoln: Der kleine Spielmacher von Schalke. Gibt es einen schlimmeren auf dieser Position? Nein! Seine arrogante Art und Weise treibt den Gegner und Zuschauer in den Wahnsinn. Seine selbsterfundenen „No-Look“ Pässe sind lächerlich und nerven. Die konnte eh nur einer, du Spacken, und das war Michael Jordan!!!

Salihamidzic: Eigentlich nicht ganz so schlimm, würde er nicht seit mehr als zehn Jahren der Erste sein, der dem Torschützen auf den Rücken springt und jubelt. Es gibt kein Bayern-Tor, wo Brazzo nicht im Mittelpunkt steht. Aufhören, sonst gibt es Nackenschläge!

 

Simunic: Der wohl ekelhafteste Verteidiger der Welt. Sein Auftreten, sein Aussehen und seine Spielweise ist zum Abgewöhnen. Der Mann gehört nicht in den Profifußball – der sollte lieber osteuropäischer Straßenkämpfer werden.
Pantelic: Der beschissenste Stürmer der Bundesliga. Als er nach Berlin kam, war er der Ego-Spieler schlechthin. Wenn er keine Bälle bekommt, ist er unausstehlich. Seine Schwalben, seine provokante Art und sein hässliches Gesicht lassen nur eines hoffen: Verschwinde aus der Bundesliga, so schnell du kannst!

Brdaric: Muss ich zu dem was schreiben? Nein ich glaube nicht…. Der Mann ist der mit Abstand ätzendste „deutsche“ Stürmer seit Paolo Rink!

Weidenfeller: Auch Torhüter können scheiße sein. Das beweist Roman Weidenfeller Woche für Woche. Sein provokantes Benehmen (siehe Mahdavikia) wird schnell bestraft. Er hat unter den Torhütern gewonnen, da sein bestes Stück 20 cm kleiner ist als das von Porno-Wiese.

Guerrero: Fast so schlimm wie Pantelic. Allerdings sieht man den Edel-Joker vergangener Tage nicht mehr so häufig. Spielt er nicht, verschwindet er wortlos 5-Minuten nach Abpfiff aus dem Stadion. Spielt er, regt er sich auf, dass die Pässe nicht „ankommen“. Ein kleiner Tipp: Zum Stürmen gehört auch ein wenig Engagement. Wenn das vorhanden ist, darf man sich auch aufregen, sonst nicht! Also, Schnauze halten.

Jarolim: Der Mann ist der meistgefoulte Spieler der Bundesliga, vielleicht sogar der Welt. Als Gegenspieler kann man sich nur aufregen, wenn der Mann bei der kleinsten Berührung auf die Nase fliegt. Geschickt ist er darin allemal, doch beeinträchtigt es auch oft seine Mannschaft im schnellen Spielaufbau. Tipp: Geh zum Wrestling, da muss man sogar hinfallen.

Wörns: No comment!

Die hässlichsten Spieler der Liga!

Wir haben lange überlegt und sind nun doch zum Entschluss gekommen, dass Paul Freier von Bayer Leverkusen der mit Abstand hässlichste Spieler der Liga ist. Dicht gefolgt von Sortirios Kyrgiakos und dem Albaner Vatmir Vata. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber es ist wie es ist. Man kann sich sein Aussehen nicht aussuchen, deswegen tun die Menschen einem ja auch so leid. Kopf hoch Jungs, dafür verdient ihr ein Haufen Kohle und habt trotzdem die schönsten Frauen. Hier die Top-Ten der hässlichsten Kicker Deutschlands:

 

Platz 1 geht an Paul Freier

Platz 2 geht an Sortirios Kyrgiakos

Platz 3 geht an Vatmir Vata

Platz 4: Jirji Steijner

Platz 5: Thomas Brdaric

Platz 6: Vragel da Silva

Platz 7: Carsten Ramelow

Platz 8: Oliver Kahn

Platz 9: Bastian Reinhardt

Platz 10: Josip Simunic

Was macht eigentlich… Stefan Effenberg?

Von Stefan Effenberg, dem Bernd Schuster der neunziger Jahre, hat man lange nichts mehr gehört. Mehr oder weniger zurückgezogen lebt Stefan Effenberg mit seiner Ehefrau in den USA. Dabei würde der ein oder andere Fussballfan ihn gerne mal wieder im deutschen Fernsehen bewundern. Wir haben doch alle längst vergessen, dass du uns die WM 1994 und den Bayern die Champions League 1999 gekostet hast – da sind wir nicht so nachtragend. Thomas Strunz hat dir sicherlich auch schon lange verziehen, dass du ihm 2002 seine Frau einfach mal so ausgespannt hast.

Deine ehemaligen Teamkameraden Giovane Elber und Lothar Matthäus haben sich bestimmt auch total gefreut, als du sie äußert lobend in deinem Meisterwerk “Ich hab’s allen gezeigt” erwähnt hast. Ständig zwischen Genie und Wahnsinn wandelnd, erlebtest du eine Karriere wie kaum ein anderer deutscher Fussball-Star.

Vom kleinen SC Victoria Hamburg über große Zeiten bei Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München – selbst nach Italien zum AC Florenz verschlug es dich, Stefan. Begriffe wie FC Hollywood haben wir allein Effe zu verdanken, Stinkefinger auf dem Fussballplatz wurden erst durch ihn so richtig populär. So viele Ereignisse, die deine Karriere auszeichneten – dafür bleibt in diesem kleinen Blog einfach nicht genügend Platz – deine unzähligen Gerichtsverhandlungen könnten alleine schon einen ganzen Fussballblog füllen. Und dennoch, obwohl dauernd in der Presse wurdest du mit ihr nie ganz Freund – ständig kritisierte man dich für Sachen, für die du weiß Gott nichts konntest. Hier hast du nun Gelegenheit dich mal so richtig über unsere fiese deutsche Medienlandschaft auszulassen! Film ab.

Live dabei beim Auswärtsspiel – ein Erlebnis für jeden Fan

Auch wenn im heimischen Stadion die Stimmung besser und der Rasen grüner ist: Einmal ein Auswärtsspiel des favorisierten Teams live erleben zu dürfen, ist sicherlich für jeden Fan ein absolutes Highlight. Noch spannender wird der Trip in die Ferne, wenn man sich für eine Nacht im Hotel einquartiert und ein wenig die Stadt erkundet. Doch wie organisiert man eine solche Reise? Doktor Fußball weiß wie so oft Rat!

 

Sehenswerte Stadien und Städte

Boundary on soccer field

© Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Für Auswärtsfahrten sind natürlich die Orte erste Wahl, in denen sowohl die Stadt selbst auch als das Stadion sehenswert sind. Hier fallen mir in erster Linie München und Hamburg ein, wobei man ja in letzterem Stadion nicht immer Spitzenfußball geboten bekommt. Aus diesem Grund würde ich zusätzlich noch Dortmund in meine Aufzählung einschließen, da das Stadion in puncto Atmosphäre und Stimmung wirklich einmalig ist – bei bis zu 80.645 Zuschauern ist das aber auch kein Wunder! Außerdem hat sich das Team um Trainer Jürgen Klopp in den letzten Jahren mit seinem attraktiven Fußball in den Top-Plätzen der Tabelle festgespielt, weshalb man im Signal Iduna Park beinah immer ein gutes Spiel zu sehen bekommt. Fans aus Hannover sollten sich sputen, wenn sie das Match ihres Vereins bei den Dortmundern am 02. März noch live miterleben möchten. Bei www.tickets1a.de gibt’s noch Karten für die Partie, die im Hinspiel in Hannover übrigens mit einem 1:1 endete. In den Tickets jenes Anbieters ist übrigens sogar eine Übernachtung enthalten, sodass Sie sich nicht einmal mehr um die Hotelbuchung kümmern brauchen!

Möglichkeiten für die Anreise
Lediglich die Anreise müssen Sie dann noch selber organisieren. Spaßig wird jene, wenn Sie gemeinsam mit anderen Fans anreisen, was zum Beispiel mit speziellen Fanzügen gelingt, die von vielen Klubs für Auswärtsfahrten eingesetzt werden. Möchte man vor Ort noch einen weiteren Tag verbringen, so ist aber stattdessen zu empfehlen, sich selbst um ein reguläres Zugticket zu kümmern. Schließlich fahren die Sonderzüge unmittelbar nach dem Spiel wieder gen Heimat. Wer rechtzeitig mit der Planung der Fahrt beginnt, wird sicherlich noch ein recht günstiges Zugticket ergattern können. Als Alternative bieten sich für die Anreise auch die gängigen Mitfahrzentralen an, mit denen Sie im Übrigen auch sparen können, wenn Sie mit dem eigenen Pkw anreisen. Ein entsprechendes Angebot findet man unter anderem beim ADAC.

Bild: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock