René Rydlewicz und seine geheimen Comeback-Pläne

Also langsam nimmt die Situation beim F.C. Hansa Rostock komödiantische Züge an. Schon bald wird René Rydlewicz wieder im Ostseestadion auf dem Platz stehen. Rydlewicz, ehemaliger Manager von Anker Wismar und noch Ende der letzten (Abstiegs-)Saison größter Kritiker der Rostocker Führungsetage, wurde erst vor kurzem als sportlicher Leiter an Board geholt, um Hansa noch vor dem Abstieg in die dritte Liga, und damit in die bevorstehende Insolvenz, zu retten. Bisher hat er jedoch noch nicht geholfen, jedenfalls Punkte gab es nicht.

Mitten in der Rückrunde gibt es für einen Manager natürlich wenig Spielraum, der Mannschaft sofort zu helfen. Aber Rydlewicz wäre nicht er selbst, wenn er nicht noch ein As im Ärmel hätte. Er hat schließlich schon alles mitgemacht, selbst als Hafenbeckenschwimmer hat er Erfahrungen gesammelt.

Sein Coup: Ab sofort trainiert er wieder mit der Mannschaft, wie Beobachter berichten, und will schon am nächsten Spieltag wieder gegen das runde Leder Plastik treten. Ich seh schon genau vor mir, wie René mit seinen raumgreifenden Schritten über die Außen eilt und Hansas neuen Topstürmer Henri Myntti mit tollen Flanken bedient. Myntti ist bekannt als der gefährlichste, zweikampfstärkste Stürmer der zweiten Bundesliga, ja wenn nicht sogar in ganz Deutschland.

Ich gratuliere hiermit im Nachhinein dem Herren Grabow für die großartige Entscheidung, Rydlewicz als Manager zu verpflichten. Ein Rudi Assauer hätte nicht sofort helfen können.

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