Was macht eigentlich… Roy “Das Phantom” Makaay?

Der symphatische Holländer wird auch “das Phantom” genannt, da er pro Torerfolg statistisch weniger als vier Schüsse benötigt und oft bis auf seine Torerfolge eher mittelprächtige Partien abliefert.

Rudolphus Anton Makaay gab 1993 als 18-Jähriger sein Profi-Debüt bei Vitesse Arnheim und traf in 109 Meisterschaftsspielen 42 mal. 1997 folgte der Wechsel zum spanischen Erstligisten CD Teneriffa, den er nach zwei Jahren Richtung Deportivo La Coruna verließ. Für “Depo” traf er in 130 Ligaspielen 79 mal ins Tor der Gegner! Mit den Galiziern feierte er große sportliche Erfolge, zum Beispiel den Gewinn der spanischen Meisterschaft (2000), des spanischen Pokals (2002) und des „Goldenen Schuhs“ als erfolgreichster europäischer Torjäger mit 29 Saisontreffern (2003) und 9 Toren in der Championsleague.

Auch den Bayern schenkte der Holländer vier Tore ein, worauf die Bayern circa 20 Millionen Euro in die Hand nahmen und sich den Torjäger angelten. Das war gut angelegtes Geld, denn Makaay rettete den Münchern nicht gerade selten wichtige Punkte. Für den FC Bayern München erzielte er 78 Tore und machte 26 Torvorlagen in 129 Ligaspielen. Wenn das mal nicht gute Quoten sind. Auch der “Bomber der Nation” Gerd Müller, sah in ihm einen Stürmer von Weltformat und sagte:

Der Roy zielt beim Abschluss eiskalt in die Torecken, genau wie ich es damals gemacht habe

Ich finde das klingt logisch, sollte eventuell jeder Stürmer so machen.

Aktuell spielt der mittlerweile 34-jährige in den Niederlanden bei Feyenoord Rotterdam, welche eine eher schlechte Saison spielen. Ob das an dem “Phantom” liegt glaub ich aber nicht, denn mit 8 Toren ist er der erfolgreichste Schütze seiner Mannschaft.

Er schoss auch ein ganz besonderes Tor – und zwar am 07.03.07 mit Bayern München gegen Real Madrid. Dies war das schnellste Tor der Champions-League-Geschichte nach genau 10,02 Sekunden, und das obwohl Real Anstoß hatte. Sowas passiert auch nicht alle Tage.

 

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