Lass doch den Onkel Gerrard in Ruhe!

Wirklich süß der Kleine. Erst möchte er dem großen Onkel Steven Gerrard ganz lieb – wie er es zu Hause gelernt hat – die Hand schütteln. Entscheidet sich dann aber doch um und zeigt dem blöden Liverpooler was er von ihm hält. Der hat’s echt faustdick hinter den Ohren, dieser Rotzlöffel. Ob ihm John Terry wohl diese kleine fiese Geste gesteckt hat? Am Besten ihr guckt’s euch selber an!

50 Cent aus Gelsenkirchen: Christian Pander

Rapper oder doch Bundesligastar?
Mit den Fanta 4 hat vor vielen Jahren in Deutschland die Hip-Hop Szene den Anfang gefunden. Die Absoluten Beginner, Fettes Brot und Blumentopf gesellten sich dazu und haben die Rap-Kultur in Deutschland vorangebracht. Nun, im Jahre 2007 nach Christus wurde mit Funky Pee aus Gelsenkirchen ein neuer Star geboren. Die Menschheit spricht von einem Meilenstein der Musik-Geschichte – Christian Pander – den Namen verbindet man eher mit einem glücklosen Vizemeister aus Schalke als mit einem Künster der Show-Branche.

In seiner Freizeit textet Christian Pander Songs und bringt sie über sein eigenes Plattenlabel (Hood Production) in die Verkaufsregale. Sogar im Internet hat sich Funky Pee breit gemacht. Auf seiner MySpace Seite kann man sogar in die Songs reinhören. Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Mein Name ist Funky Pee und ich bin jetzt wieder da,
Funky – Nein nicht als Rapper, sondern Bundesligastar.
Das hier ist nur Spaß und bleibt mein liebstes Hobby,
Pee – Wenn das jetzt nicht passt ein ganz dickes Sorry.
Die Reha ist vorbei jetzt kommt ne geile Zeit,
Pee – Wir wollen alle hoffen, dass es immer so bleibt.
Das Bein wieder heile – die Stutzen überm Knie,
Meine Ja ihr wisst wer es ist – Funky Pee.

Hätte Christian in den letzten Wochen nicht so viel Zeit im Tonstudio verbracht, dann würde Schalke evtl. nicht um die vertane Meisterschaft trauern. Denn Freistöße und Flanken kann Funky Pee weitaus besser als rappen.

Adolfo Valencia – der Entlauber!

Nur der Schnauzer war Weltklasse!
Viele werden ihn wahrscheinlich gar nicht oder nicht mehr kennen, aber einigen ist er vielleicht noch ein Begriff. Im DSF kann man Jahr für Jahr in der Sommer- sowie Winterpause seine “Fähigkeiten” bei Bundesliga-Classics bestaunen. Die Rede ist von Adolfo Valencia, dem Starkolumbianer der 90er Jahre. Als Bayern München im Jahre 1993 “El Tren”, warum er den Namen hat bleibt wohl geheim, an die Isar lotste fragte sich ganz Deutschland: Wer is dat denn? Adolfo war kolumbianischer Nationalstürmer und brachte es in seiner ersten Saison auf großartige 11 Saisontore.

Allerdings täuscht diese Zahl über sein wirkliches Können hinweg. Nachdem er bei einem Trainingsspielchen unter dem damaligen Interims-Trainer Franz Beckenbauer unzählige Male über das Tor ballerte gab der Kaiser ihm den wundervollen Spitznamen “Der Entlauber”. Die Erwartungen die in den kolumbianischen D-Zug gesteckt wurden hat er bei Weitem nicht erfüllt. Nach nur einem Spiel in der daurauffolgenden Saison verhökerte Uli Hoeneß die schwarze Perle zu Atletico Madrid. Die Bundesliga war gerettet.
Insgesamt spielte Valencia in 8 verschiedenen Ländern Fußball. Warum? Weil ihn keiner länger ertragen konnte 🙂

Was vielleicht nicht jeder weiß, Adolfo Valencia schoss bei der WM 1994 2 Tore für sein Land – unter anderem das Tor bei der 1:2 Vorrundenniederlage gegen die USA. Das Ende ist bekannt – Kolumbien schied aus und Andrés Escobar wurde wenige Tage später mit 12 Schüssen aufgrund seines Eigentores ermordet. Hätte der Entlauber nicht ein Tor mehr schießen können? Dann wäre Escobar wahrscheinlich am Leben – verdammt…

Mittlerweile ist Adolfo 39 Jahre alt und trauert wohl der ein oder anderen Großchance nach. Wir danken wieder mal Uli Hoeneß für sein feines Händchen, Attraktionen in die Bundesliga zu schiffen – wenn auch nur für ein Jahr. Alles Gute El Tren…

P.S.: Zieht euch den Kommentator rein…das ist unglaublich 🙂

Ronaldo ist zu fett!

wirklich nur 5 Kg?
Es geht mal wieder um die Pfunde des bekanntesten Stiernackens aus Brasilien. Ronaldo – ehemaliger Weltfussballer und WM-Torschützenkönig soll 5 Kilo abspecken. Auweia…. Um ordentliche Leistung zu bringen und professionell trainieren zu können benötigt man ein ideales Gewicht und das hat Ronaldo derzeit nicht. Der Vereinsarzt vom AC Mailand verordnete dem speckigen Stürmer eine dreimonatige Volldiät. Gemüse statt Pasta steht auf dem Programm. Mittags eine geschälte Gurke und 3 Paprika statt Spaghetti Aglio Olio.

Ich bin mir nicht sicher, ob der pummelige Knipser diese essenstechnische Vergewaltigung aushält.
“Für mich ist es ein großes Opfer, auf Pasta zu verzichten.”

Ronaldo könnte sich mit seinem Landsmann Ailton zusammentun. Der Stiernacken aus Zürich hat eine Schwäche für Steaks und gutes Essen – 3 Monate Boot-Camp für die beiden Stürmer und Brasilien wird 2008 Europameister.

Trapattonis neue Wutrede

Es ist fast zehn Jahre her, als Giovanni Trapattoni die legendäre Pressekonferenz beim FC Bayern München hielt. Nun, als Trainer von Red Bull Salzburg ist ihm wieder eine Wutrede “gelungen”. Nach der Niederlage im Pokal bat Giovanni die Presse zusammen und vermöbelte sie verbal. Ich kann leider nicht alles verstehen was er meint – aber er ist ein großer Trainer mit Erfahrung und die anderen haben keine Ahnung. Hier könnt ihr selbst hören bzw. sehen was er von sich gibt.

Diego Maradona denkt er wäre Gott

Der argentinische Ex-Fussballstar Diego Armando Maradona hält sich nach eigener Einschätzung für einen Gott. Das behauptet zumindest einer seiner Ärzte, Héctor Pezzella.
Ich glaube Maradona hält sich für einen Gott, und das könnte einer der Gründe für seine Probleme sein.

Eine Kirche besitzen die Anhänger Maradonas ja schon, die Iglesia Maradoniana in Rosaria, Argentinien. Schade nur, dass der Gott an einem beträchtlichen Leberschaden leidet – wer weiss, wie lange seine Anhänger noch etwas von ihm haben. Denn, wenn er so weitermacht, könnte der Aufenthalt in der Klinik in Buenos Aires noch etwas länger andauern. Als alternde Fussballlegende muss man sich ja förmlich die Birne vollhauen – George Best & Co. haben es vorgemacht. Vielleicht würde ja trotzdem ein Besuch seiner alten Freunde Franz Beckenbauer und Pelè helfen. Über die Besuchszeiten können die Beiden sich hier informieren:

Sanatorio Güemes
Tel. 4959-8200
Zimmer unbekannt
Name: Diego Armando Maradona

 

Danijel Ljuboja zum FC St. Pauli?

Ab zur Pediküre
Am gestrigen Mittwoch war es mal wieder soweit. Stadtderby in Hamburg. Der HSV empfing im heimischen Volksparkstadion die Kiezkicker aus St.Pauli. Dass es sich beim HSV nur um die Reserve handelte, ist seit Jahren bekannt. Die Zeiten in dem das Derby in der Bundesliga stattfand sind längst vorbei. Doch die Rivalität ist geblieben – auch im Regionalfussball.
Uwe Seeler, HSV Legende und sicherlich einer der besten Mittelstürmer dieses Landes, hat seit einigen Jahren ein eigenes Denkmal in Hamburg. Vor dem Stadion der Rothosen steht sein Fuß – 3,5 Meter hoch und 5 Meter breit. Einzigartig in der Bundesliga.

In der Nacht zu Mittwoch wurde die “hübsche” Bronze-Skulptur beschmiert. Braun-Weiße Flecken zieren den mächtigen Fuß des HSV-Idols. Fragt sich nur wer zu so etwas im Stande ist. Die Wolfsburger, weil sie am Sonntag als Verlierer vom Platz gingen? Oder doch die Stuttgarter, um vorm Spiel am kommenden Samstag schon mal Unruhe zu stiften?
Nein, die Pauli-Anhänger sind das sicherlich nicht gewesen, es würde aufgrund der schönen Vereinsfarben zwar passen, allerdings sind die Paulianer für so erniedrigende Verschandelungen nicht bekannt. Nein, St.Pauli-Fans wären da einfallsreicher!!!

Ich tippe auf Danijel Ljuboja, die ausgemusterte Schwabenleihgabe, die seit Anfang der Woche wieder bei den HSV-Amateuren trainiert, ist sauer – sauer auf alle und jeden. Nicht mal Karsten Bäron hält was auf den Serben – denn auch beim Hamburger Nachwuchs kam er nicht zum Zuge. Vielleicht heuert er ab kommender Saison bei den Kiezkickern an – die Suchen schließlich Extravaganz!

Übler Umgangston in der Bundesliga

Als Vertreter der gepflegten Wortwahl erschrak ich heute beim Stöbern auf kicker.de. Immer mehr Trainer, Spieler und Verantwortliche nehmen Wörter in den Mund, die ihnen ihre Eltern nicht beigebracht haben dürfen. Zu Anfang der Saison ist mir das Ganze noch nicht so sehr aufgefallen. Aber der permanente Stress um die Meisterschaft oder den Abstieg, entwickelt wohl bei einigen Leuten den Drang Fäkalwörter aussprechen zu wollen. So sprach Michael Zorc erst kürzlich von einer “Scheiss-Mentalität” und “Wischiwaschi-Fußball” bei seiner Mannschaft. Gut, nachvollziehen kann man das schon, wenn man sich mal so die letzten Spiele der Dortmunder anschaut – aber ausdrücken kann man sich da auch anders Herr Zorc!

Als wäre dem Ganzen noch nicht Genüge getan, legte Schalkes Manager noch Einen drauf. “Das war richtig beschissen”, ließ der sonst so wortgewandte Andreas Müller verlauten. Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, als noch Sätze wie “Wir haben heute nicht 100% unserer Leistung gebracht” und “In der 2. Halbzeit machte sich die harte Vorbereitung bemerkbar” dem Reporter mitgeteilt wurden. Ab jetzt wird in der Bundesliga Tacheles geredet. Dann versteht auch endlich der kleine Mann aus den unteren Regionen der Gesellschaft, was Michael Zorc und Andreas Müller von ihren Mannschaften halten. Schönen Dank!

Was macht eigentlich… Carsten Jancker?

Wissen Sie was Carsten Jancker macht? Nein? Woher auch, denn nach Carstens Abschied aus der Bundesliga im Jahre 2002 hat man nicht mehr viel von dem großen Mann mit der Glatze gehört. Aber fangen wir mal etwas weiter vorne an. Ende der 90er war Carsten Janckers erfolgreichste Zeit, er tankte sich durch gegnerische Strafräume und erzielte dabei in vier Jahren 47 Tore, was sicherlich keine schlechte Bilanz ist. Nach jedem dieser 47 Tore küsste der große Depeche-Mode Fan seinen Ehering als Zeichen seiner Liebe zu Frau Natascha.

Doch nach den erfolgreichen Jahren, mit dem Gewinn zahlreicher deutscher Meisterschaften und dem Titel der Champions League, war es vorbei mit eitel Sonnenschein. Carsten hatte etwas verlernt und zwar das, wofür er Geld bekam, Tore schießen. In seiner letzten Saison bei den Bayern schoss er sage und schreibe null Tore in 18 Einsätzen und wurde trotzdem, vom damaligen Bundestrainer Rudi Völler, in das Aufgebot für die Weltmeisterschaft 2002 berufen.

Die Nation war geschockt! Mit dem Null-Tore-Stürmer zum WM-Titel?. Martin Max hingegen durfte sich die WM auf der Couch angucken, obwohl er eine herausragende Saison spielte und Torschützenkönig der Bundesliga wurde. Diese Entscheidung kann ich bis heute nicht verstehen. Wahrscheinlich wären wir mit Martin Weltmeister geworden.

Die Jahre vergingen, Carsten wechselte nach der WM 2002 nach Italien zu Udinese Calcio und erzielte in zwei Jahren ganze 4 Tore. Er wurde im Land des gelackten Haares nicht glücklich, vielleicht auch wegen seiner Frisur.

Der Lockruf aus der Bundesliga kam und somit wechselte er 2004 zum 1.FC Kaiserslautern und schoss sich aus der Krise. 4 Tore in anderthalb Jahren. Super Carsten.

Seine Zeit war schon lange vorbei, doch er wollte es nicht wahrhaben. Im Sommer 2006 wechselte er schließlich nach Shanghai um dort mit seinem derben Körper noch mal richtig zu rocken. Eine Beinverletzung hinderte ihn an seinem Vorhaben und nach 4 Monate schloss er das Kapitel China ohne Einsatz und Torerfolg.

Nun sind wir wieder bei der Frage, was macht eigentlich Carsten Jancker? Er spielt nun beim SV Mattersburg in der Österreichischen Bundesliga und hat schon ein Saisontor erzielt. Geht es wieder aufwärts Carsten? Wir hoffen es für dich 🙂

Eine Szene bleibt unvergessen. Als er im Trikot des FC Bayern München das 1:0 gegen Bayer Leverkusen erzielte, rannte er zur Trainerbank des Gegners und schrie lauthals:

Vogts, du Arschloch!

 

Die schlechtesten Fussball-Kommentatoren

Schöne Flanke von der rechten Seite, Christian Wörns nimmt den Ball herrlich mit der Brust an, dreht sich um seine eigene Achse, liegt nun quer in der Luft und drischt die Kunstlederkugel unaufhaltsam durch die Hände von Hans Tilkowski.
Was stimmt hier nicht? 1. Christian Wörns wird aufgrund seiner technischen Defizite nie dieses Szenario nachspielen können und 2. Wer ist Hans Tilkowski?

Ein Fußballspiel zu kommentieren ist sicherlich nicht einfach – man muss durchgehend im Bilde sein, Aktionen schnell erkennen, den Zuschauer nicht langweilen und obendrein niemals aufhören zu reden – Denn, ein Fußballspiel ohne Kommentar ist schlimmer als alles andere.
Doch was im deutschen Fernsehen geboten wird ist teilweise eine Zumutung – Die Spieler bekommen falsche Vornamen, es wird parteiisch kommentiert oder man wird durch eigenartige Bemerkungen in den Wahnsinn getrieben.

Ein heißer Anwärter auf den Titel „Die matschigste Birne unter den Fußballkommentatoren“ ist Günther Koch vom Bezahlsender Arena. Der ehemalige Radio-Kommentator verursacht auf heimischer Couch oft die Flucht auf die Toilette oder das Umschalten auf ein anderes Spiel. Bei Arena.tv können die „Zuhörer“ auch sehen was auf dem Spielfeld vonstatten geht, das hat Günther noch nicht bemerkt. Bis ins kleinste Detail beschreibt er die Spielsituationen oder verhaspelt sich in irgendwelchen unsinnigen Äußerungen.

Die Zuschauer schauen auf die Uhr: oje, noch 14 Minuten – das ist noch lange, schauen in die Flasche – die ist lange leer, schauen auf den Schiedrichter – und bewundern ihn. Denn er hat ein weitaus größeres Laufpensum abgelegt als jeder der anwesenden Profis.

oder noch schlimmer:

Grade ist Cacau ins Spiel gekommen, also nicht denken das ist ein süsses Getränk, nein das ist ein Spieler vom VFB Stuttgart.

Zudem hat der liebe Günther beim Spiel gegen den VFB Stuttgart noch von einem Dieter Hildebrandt gesprochen – ja wer ist denn das? Ist das nicht ein in die Jahre gekommener Kabarettist Herr Koch?
Naja, er weiß es vielleicht nicht besser – deswegen, zurück ins Radio.

Ein weiterer Kandidat ist der Gentleman unter den Kommentatoren – Fritz von Thurn und Taxis. Sein Gerede drückt dem Zuschauer mächtig am Darm. Man möchte meinen, der hochadelige Mann hat weniger Ahnung vom Fußball als Carsten Ramelow.

Die Sprüche sind ja teilweise lustig, aber was hat das noch mit einem Fußballkommentar zu tun?

Den HSVer Hollerbach plagt ein Darmvirus, und der pendelt zwischen Toilette und Schlafzimmer. Hoffentlich kann er das Spiel im Liegen sehen.

über Roque Santa Cruz

Der Jüngste auf dem Platz, der ist ja gerade erst 19 geworden. Das hat ja ewig gedauert, der war ja ewig 18.

oder

Wenn der Heskey den Hintern rausstreckt, Donnerwetter!

In diesem Sinne – Liebe Kochs, liebe Taxis und auch liebe Beckmanns: Stellt den Fußball wieder in den Vordergrund, dann wird der Fernseher auch wieder auf volle Lautstärke gedreht.