Ailton macht sich nützlich!

Na das hätte ich ja nie erwartet. Auf der offiziellen Seite des MSV Duisburg ist zu lesen, dass Ailton seinem Mannschaftskollegen Blagoy Georgiev beim Deutschlernen hilft.
Beide sprechen spanisch, beide spielten zusammen bei Roter Stern Belgrad. Dort konnte Georgiev mit seinen Sprachkenntnissen dem Brasilianer helfen, jetzt hilft Ailton mit seinen Deutsch-Kenntnissen
Das würde ja bedeuten, dass Ailton sich mal, rein menschlich gesehen, in seinem Verein nützlich macht. Sonst war er zwar sportlich oft eine Bereicherung für’s Team. Aber abseits des Spielfeldes hatte er nur Unsinn im Kopf.

Witzig finde ich auch, dass ausgerechnet Ailton dem Bulgaren Georgiev Deutsch beibringt. Hoffentlich kommen dann noch mehr Sprüche wie
Ailton Tor – alles gut
oder

Ailton auswechseln – immer Fehler

dabei heraus. Naja ok, Ailton weiß ja anscheinend immerhin, welche Vokabeln man im Fußball benötigt.

Bernd Schuster wird Trainer von Real Madrid

Laut Berichten der dpa hat Bernd Schuster, derzeit noch Trainer vom spanischen Erstligisten FC Getafe, einen Vorvertrag bei Real Madrid unterschrieben. Bernd Schuster und Real Madrid einigten sich darauf von der jeweiligen Seite eine Million Euro zu erhalten, sollten Schuster oder Real Madrid noch einen Rückzieher machen. Schuster, der als Spieler für den Erzrivalen FC Barcelona unter Vertrag stand, hat damit sein Ziel – einen europäischen Spitzenklub zu trainieren – erreicht. Inwiefern seine Frau Gaby bei den Verhandlungen involviert war ist nicht bekannt. In einem Interview vor einigen Jahren zeigte sie aber schon einmal ihren hohen Einfluss auf den Querulanten alter Tage.

 

Lass doch den Onkel Gerrard in Ruhe!

Wirklich süß der Kleine. Erst möchte er dem großen Onkel Steven Gerrard ganz lieb – wie er es zu Hause gelernt hat – die Hand schütteln. Entscheidet sich dann aber doch um und zeigt dem blöden Liverpooler was er von ihm hält. Der hat’s echt faustdick hinter den Ohren, dieser Rotzlöffel. Ob ihm John Terry wohl diese kleine fiese Geste gesteckt hat? Am Besten ihr guckt’s euch selber an!

50 Cent aus Gelsenkirchen: Christian Pander

Rapper oder doch Bundesligastar?
Mit den Fanta 4 hat vor vielen Jahren in Deutschland die Hip-Hop Szene den Anfang gefunden. Die Absoluten Beginner, Fettes Brot und Blumentopf gesellten sich dazu und haben die Rap-Kultur in Deutschland vorangebracht. Nun, im Jahre 2007 nach Christus wurde mit Funky Pee aus Gelsenkirchen ein neuer Star geboren. Die Menschheit spricht von einem Meilenstein der Musik-Geschichte – Christian Pander – den Namen verbindet man eher mit einem glücklosen Vizemeister aus Schalke als mit einem Künster der Show-Branche.

In seiner Freizeit textet Christian Pander Songs und bringt sie über sein eigenes Plattenlabel (Hood Production) in die Verkaufsregale. Sogar im Internet hat sich Funky Pee breit gemacht. Auf seiner MySpace Seite kann man sogar in die Songs reinhören. Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Mein Name ist Funky Pee und ich bin jetzt wieder da,
Funky – Nein nicht als Rapper, sondern Bundesligastar.
Das hier ist nur Spaß und bleibt mein liebstes Hobby,
Pee – Wenn das jetzt nicht passt ein ganz dickes Sorry.
Die Reha ist vorbei jetzt kommt ne geile Zeit,
Pee – Wir wollen alle hoffen, dass es immer so bleibt.
Das Bein wieder heile – die Stutzen überm Knie,
Meine Ja ihr wisst wer es ist – Funky Pee.

Hätte Christian in den letzten Wochen nicht so viel Zeit im Tonstudio verbracht, dann würde Schalke evtl. nicht um die vertane Meisterschaft trauern. Denn Freistöße und Flanken kann Funky Pee weitaus besser als rappen.

Adolfo Valencia – der Entlauber!

Nur der Schnauzer war Weltklasse!
Viele werden ihn wahrscheinlich gar nicht oder nicht mehr kennen, aber einigen ist er vielleicht noch ein Begriff. Im DSF kann man Jahr für Jahr in der Sommer- sowie Winterpause seine “Fähigkeiten” bei Bundesliga-Classics bestaunen. Die Rede ist von Adolfo Valencia, dem Starkolumbianer der 90er Jahre. Als Bayern München im Jahre 1993 “El Tren”, warum er den Namen hat bleibt wohl geheim, an die Isar lotste fragte sich ganz Deutschland: Wer is dat denn? Adolfo war kolumbianischer Nationalstürmer und brachte es in seiner ersten Saison auf großartige 11 Saisontore.

Allerdings täuscht diese Zahl über sein wirkliches Können hinweg. Nachdem er bei einem Trainingsspielchen unter dem damaligen Interims-Trainer Franz Beckenbauer unzählige Male über das Tor ballerte gab der Kaiser ihm den wundervollen Spitznamen “Der Entlauber”. Die Erwartungen die in den kolumbianischen D-Zug gesteckt wurden hat er bei Weitem nicht erfüllt. Nach nur einem Spiel in der daurauffolgenden Saison verhökerte Uli Hoeneß die schwarze Perle zu Atletico Madrid. Die Bundesliga war gerettet.
Insgesamt spielte Valencia in 8 verschiedenen Ländern Fußball. Warum? Weil ihn keiner länger ertragen konnte 🙂

Was vielleicht nicht jeder weiß, Adolfo Valencia schoss bei der WM 1994 2 Tore für sein Land – unter anderem das Tor bei der 1:2 Vorrundenniederlage gegen die USA. Das Ende ist bekannt – Kolumbien schied aus und Andrés Escobar wurde wenige Tage später mit 12 Schüssen aufgrund seines Eigentores ermordet. Hätte der Entlauber nicht ein Tor mehr schießen können? Dann wäre Escobar wahrscheinlich am Leben – verdammt…

Mittlerweile ist Adolfo 39 Jahre alt und trauert wohl der ein oder anderen Großchance nach. Wir danken wieder mal Uli Hoeneß für sein feines Händchen, Attraktionen in die Bundesliga zu schiffen – wenn auch nur für ein Jahr. Alles Gute El Tren…

P.S.: Zieht euch den Kommentator rein…das ist unglaublich 🙂

Ronaldo ist zu fett!

wirklich nur 5 Kg?
Es geht mal wieder um die Pfunde des bekanntesten Stiernackens aus Brasilien. Ronaldo – ehemaliger Weltfussballer und WM-Torschützenkönig soll 5 Kilo abspecken. Auweia…. Um ordentliche Leistung zu bringen und professionell trainieren zu können benötigt man ein ideales Gewicht und das hat Ronaldo derzeit nicht. Der Vereinsarzt vom AC Mailand verordnete dem speckigen Stürmer eine dreimonatige Volldiät. Gemüse statt Pasta steht auf dem Programm. Mittags eine geschälte Gurke und 3 Paprika statt Spaghetti Aglio Olio.

Ich bin mir nicht sicher, ob der pummelige Knipser diese essenstechnische Vergewaltigung aushält.
“Für mich ist es ein großes Opfer, auf Pasta zu verzichten.”

Ronaldo könnte sich mit seinem Landsmann Ailton zusammentun. Der Stiernacken aus Zürich hat eine Schwäche für Steaks und gutes Essen – 3 Monate Boot-Camp für die beiden Stürmer und Brasilien wird 2008 Europameister.

Trapattonis neue Wutrede

Es ist fast zehn Jahre her, als Giovanni Trapattoni die legendäre Pressekonferenz beim FC Bayern München hielt. Nun, als Trainer von Red Bull Salzburg ist ihm wieder eine Wutrede “gelungen”. Nach der Niederlage im Pokal bat Giovanni die Presse zusammen und vermöbelte sie verbal. Ich kann leider nicht alles verstehen was er meint – aber er ist ein großer Trainer mit Erfahrung und die anderen haben keine Ahnung. Hier könnt ihr selbst hören bzw. sehen was er von sich gibt.

Diego Maradona denkt er wäre Gott

Der argentinische Ex-Fussballstar Diego Armando Maradona hält sich nach eigener Einschätzung für einen Gott. Das behauptet zumindest einer seiner Ärzte, Héctor Pezzella.
Ich glaube Maradona hält sich für einen Gott, und das könnte einer der Gründe für seine Probleme sein.

Eine Kirche besitzen die Anhänger Maradonas ja schon, die Iglesia Maradoniana in Rosaria, Argentinien. Schade nur, dass der Gott an einem beträchtlichen Leberschaden leidet – wer weiss, wie lange seine Anhänger noch etwas von ihm haben. Denn, wenn er so weitermacht, könnte der Aufenthalt in der Klinik in Buenos Aires noch etwas länger andauern. Als alternde Fussballlegende muss man sich ja förmlich die Birne vollhauen – George Best & Co. haben es vorgemacht. Vielleicht würde ja trotzdem ein Besuch seiner alten Freunde Franz Beckenbauer und Pelè helfen. Über die Besuchszeiten können die Beiden sich hier informieren:

Sanatorio Güemes
Tel. 4959-8200
Zimmer unbekannt
Name: Diego Armando Maradona

 

Danijel Ljuboja zum FC St. Pauli?

Ab zur Pediküre
Am gestrigen Mittwoch war es mal wieder soweit. Stadtderby in Hamburg. Der HSV empfing im heimischen Volksparkstadion die Kiezkicker aus St.Pauli. Dass es sich beim HSV nur um die Reserve handelte, ist seit Jahren bekannt. Die Zeiten in dem das Derby in der Bundesliga stattfand sind längst vorbei. Doch die Rivalität ist geblieben – auch im Regionalfussball.
Uwe Seeler, HSV Legende und sicherlich einer der besten Mittelstürmer dieses Landes, hat seit einigen Jahren ein eigenes Denkmal in Hamburg. Vor dem Stadion der Rothosen steht sein Fuß – 3,5 Meter hoch und 5 Meter breit. Einzigartig in der Bundesliga.

In der Nacht zu Mittwoch wurde die “hübsche” Bronze-Skulptur beschmiert. Braun-Weiße Flecken zieren den mächtigen Fuß des HSV-Idols. Fragt sich nur wer zu so etwas im Stande ist. Die Wolfsburger, weil sie am Sonntag als Verlierer vom Platz gingen? Oder doch die Stuttgarter, um vorm Spiel am kommenden Samstag schon mal Unruhe zu stiften?
Nein, die Pauli-Anhänger sind das sicherlich nicht gewesen, es würde aufgrund der schönen Vereinsfarben zwar passen, allerdings sind die Paulianer für so erniedrigende Verschandelungen nicht bekannt. Nein, St.Pauli-Fans wären da einfallsreicher!!!

Ich tippe auf Danijel Ljuboja, die ausgemusterte Schwabenleihgabe, die seit Anfang der Woche wieder bei den HSV-Amateuren trainiert, ist sauer – sauer auf alle und jeden. Nicht mal Karsten Bäron hält was auf den Serben – denn auch beim Hamburger Nachwuchs kam er nicht zum Zuge. Vielleicht heuert er ab kommender Saison bei den Kiezkickern an – die Suchen schließlich Extravaganz!

Übler Umgangston in der Bundesliga

Als Vertreter der gepflegten Wortwahl erschrak ich heute beim Stöbern auf kicker.de. Immer mehr Trainer, Spieler und Verantwortliche nehmen Wörter in den Mund, die ihnen ihre Eltern nicht beigebracht haben dürfen. Zu Anfang der Saison ist mir das Ganze noch nicht so sehr aufgefallen. Aber der permanente Stress um die Meisterschaft oder den Abstieg, entwickelt wohl bei einigen Leuten den Drang Fäkalwörter aussprechen zu wollen. So sprach Michael Zorc erst kürzlich von einer “Scheiss-Mentalität” und “Wischiwaschi-Fußball” bei seiner Mannschaft. Gut, nachvollziehen kann man das schon, wenn man sich mal so die letzten Spiele der Dortmunder anschaut – aber ausdrücken kann man sich da auch anders Herr Zorc!

Als wäre dem Ganzen noch nicht Genüge getan, legte Schalkes Manager noch Einen drauf. “Das war richtig beschissen”, ließ der sonst so wortgewandte Andreas Müller verlauten. Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, als noch Sätze wie “Wir haben heute nicht 100% unserer Leistung gebracht” und “In der 2. Halbzeit machte sich die harte Vorbereitung bemerkbar” dem Reporter mitgeteilt wurden. Ab jetzt wird in der Bundesliga Tacheles geredet. Dann versteht auch endlich der kleine Mann aus den unteren Regionen der Gesellschaft, was Michael Zorc und Andreas Müller von ihren Mannschaften halten. Schönen Dank!